"Das Fenster", Öl auf Leinwand, 120 x 80 cm, 2020
"Leda mit dem Schwan", Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm, 2022
Fast jedes meiner Bilder zeugt vom Diskurs mit irgendeinem Meister des 16. oder 17. Jahrhunderts aus den Niederlanden, Deutschland, Italien oder Spanien. Die Einflüsse sind für Kenner offensichtlich. Freilich bemühe ich mich in meinen eigenen Werken nach Möglichkeit um einen kleinen und hoffentlich verstörenden zivilisationskritischen Gegenwartsbezug. Reiner Eklektizismus wäre mir zu weltfremd. Daher haben meine Äpfel und Bananen im Stillleben einen Aufkleber wie im Supermarkt. Off-shore-Windkraftanlagen rücken dem Nordseestrand aufdringlich zu Leibe. Und die beiden Eier, die eine mythische Leda nach ihrer Affäre mit dem als Schwan daherkommenden Gott Zeus legte, verfügen über Herkunftsstempel nach EU-Norm. Stünde mir der Sinn nach einer Agrarlandschaft, wäre deren Romantik sicherlich gestört durch Maisanbau für Bio-Kraftstoff oder exzessive Photovoltaik.
Seit zwei, drei Jahren reizt mich besonders das Trompe-l’œil. In meinen Augen verfügt diese etwas unernste Gattung in ihrem Verwirrspiel mit dem Betrachter über einen unnachahmlichen Charme. Niemand beherrschte diese Technik wohl so souverän wie die Niederländer des „gouden eeuw“.
"Stillleben mit angebissenem Apfel", Öl auf
Holz, 50 x 18 cm, 2021
"Kleines Frühstück", Öl auf Kupfer,
12,3 x 9,5 cm, 2021
Ausschnitt aus dem Bild links
"Bildnis meiner Tochter Louisa im Alter von zwölf Jahren", Öl auf Leinwand, 40 x 35,5 cm, 2015
"Seestück", Öl auf Leinwand,
80 x 120 cm, 2017
"Hommage à Johann Sebastian Bach", Öl auf Leinwand,
100 x 80 cm, 2022
"Rückenakt", Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm, 2016
"Katalognummer 156", Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm, 2022
© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.